Zu einem Brand wurde die Große Schleife der Feuerwehr Freiberg am 23. Juli 2026, um 1:46 Uhr in die Flattichstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte kam dichter, schwarzer Rauch aus dem Keller. Vierzehn Bewohner hatten das Haus bereits durch das Treppenhaus oder über die Terrassen verlassen können. Zwei Kinder wurden von Beamten der Polizei aus dem 1. OG in Empfang genommen, die Eltern wurden von der Feuerwehr über tragbare Leitern gerettet. Das Feuer im Keller wurde von zwei Trupps unter Atemschutz mittels zweier C-Rohre gelöscht.
Der Leitende Notarzt wies neun Personen mit leichten Rauchgasintoxikationen in die umliegenden Krankenhäuser ein. Neun weitere Personen konnten im Sitzungssaal des Rathauses vorübergehend untergebracht werden, bevor sie später in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Aus Sicherheitsgründen wurden zunächst Strom und Wasser im ganzen Haus abgestellt. Bis auf zwei Wohnungen konnte die Wasserversorgung wieder in Betrieb genommen werden. Der für die Stromversorgung zuständige Versorger kam nicht zum Einsatz. Die betroffenen Räume wurden durch die Besatzung des GW-Mess der Feuerwehr Ludwigsburg und den Fachberater Chemie auf Schadstoffe überprüft. Hier gab es aber keine Bedenken und die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Feuerwehr Freiberg war mit den Fahrzeugen ELW 1, HLF 20/1, DLK 23/12, HLF 20/2, LF 20-L, MTW und 37 Einsatzkräfte in die Flattichstraße ausgerückt. Außerdem war die Feuerwehr Ludwigsburg mit dem GW-Mess und der Fachberater Chemie mit einem MTW im Einsatz. Neben den Rettungsdiensten des ASB und des DRK Ludwigsburg, waren ein Vertreter der Stadtverwaltung, sowie das Polizeirevier Marbach mit drei Streifenwagen und sechs Beamten vor Ort.